Es war einmal... und noch viel mehr - 4. Episode
Shownotes
Hänsel und Gretel
Autor: Tatjana Basoli, Winterthur
Tatjana erzählt in dieser Episode «Hänsel und Gretel». Ich bin Tatjana und heute schauen wir gemeinsam hinein – in ein Abendteuer von zwei Geschwistern, die sich im tiefen Wald verliefen. Aber durch ihren Mut, ihren Zusammenhalt und ein paar funkelnde Kieselsteine den Weg zurück in’s Glück fanden.
Ihr kennt sicher das Märchen: Hänsel und Gretel. Weitere Episoden folgen in möglichst regelmäßigen Abständen. Informationen & Kontakt: tatjana@basolivoice.ch
Transkript anzeigen
00:00:00: Es war auch viel mehr.
00:00:03: der Geschichten-Podcast erzählt von Tatjana.
00:00:07: Die Welt der Märchen wird hier lebendig.
00:00:11: Mit jeder
00:00:12: Folge wird es widerspannend.
00:00:15: Hört zu und tauch in ferne Welten ein.
00:00:18: Lass dich verzaubern, sei einfach dabei!
00:00:22: Tatjanas führt uns durch das Reich der Träume Wo Fantasie wächst.
00:00:27: zu jedem.
00:00:35: Und herzlich willkommen zu meinem Podcast.
00:00:39: Zwar einmal und noch viel mehr!
00:00:44: Ich bin Tatjana, heute schauen wir gemeinsam wie der Mondschein auf den kleinen weißen Kieselsteinen glänzt und uns den Weg weist.
00:00:56: Es war einmal vor langer Zeit, vor einem großen Walde.
00:01:02: Da wohnte ein armer Holzacker mit seiner Frau und seinen zwei Kindern.
00:01:08: Das Bübchen hieß Hänsel, das Mädchen Grete.
00:01:13: Der Holzagger hatte wenig zu beißen Und als eine große Teuerung ins Land kam, konnte er auch das tägliche Brot nicht mehr schaffen.
00:01:23: Als er nun nachts im Bett lag Beklagte er sich bei seiner Frau die Stiefmutter der Kinder war.
00:01:30: Weißt du was?
00:01:32: Wir wollen morgen früh die Kinder an den Ort bringen, wo der Wald am dicksten ist.
00:01:37: Da machen wir ihnen ein Feuer an und geben jedem noch ein Stückchen Brot!
00:01:41: Dann gehen wir an unsere Arbeit, lassen sie allein – und Sie finden den Weg nie wieder heim!
00:01:48: Dann sind wir sie
00:01:49: los!"
00:01:50: sagte die Stiefmutter.
00:01:52: Der Vater wollte erst nicht einwilligen doch die Stichmutter ließ ihm keine Ruhe bis er schließlich Jahr sagte Die zwei Kinder, die vor Hunger nicht schlafen konnten hatten alles gehört.
00:02:04: Gretel weinte bittere Tränen aber Hänsel flüsterte ihr zu sei still Gretell gräme dich nicht.
00:02:14: ich will uns schon helfen.
00:02:16: und als alle schliefen stand er auf zog sein Röcklein an öffnete die Untertür und schlich sich hinaus.
00:02:26: da schien der Mond ganz hell auf die weißen Kieselsteine, die vor dem Haus lagen.
00:02:32: Sie glänzten wie lauter helle Groschen.
00:02:36: Hänsel bückte sich und steckte so viele in sein Rokteschlein als noch hinein wollten.
00:02:41: Am frühen Morgen weckte die Stiefmutter die Kinder – und sie gingen tief in den Wald hinein.
00:02:48: Während sie ging stand Hänself immer wieder still und sah nach dem Haus zurück.
00:02:54: Der Vater fragte Hänsell Was stehst du so da, Junge?
00:02:59: Was drehst Du Dich immer um?
00:03:00: Ach Vater!
00:03:02: sagte Hänsel.
00:03:03: Ich sehe nach meiner weißen Katze.
00:03:05: Die sitzt auf dem Dach Doch die Stiefmutter unterbrach ihn.
00:03:10: Naar!
00:03:10: Das ist doch nicht deine Katze!
00:03:12: Das is' die Morgensonne, die auf den Schornstein scheint Geweiter!
00:03:17: Hänsell hatte aber nicht nach der Katze gesehen Sondern... immer einen der glänzenden Kieselsteine aus seiner Tasche auf den Weg geworfen.
00:03:28: Mitten im Walde machten sie ein Feuer und die Kinder schliefen irgendwann vor Müdigkeit ein, als sie erwachten weiß Finsterinnach, Gretelfing anzuweinen!
00:03:41: Aber Hinsel tröstete sie, war denn nur ein Weilchen bis der Mond aufgegangen ist?
00:03:47: Dann werden wir die Kieselssteines sehen wie ich ausgestreut habe,
00:03:51: Grete.".
00:03:52: Die zeigen uns den Weg nach Haus.
00:03:55: Und als der volle Mond aufstieg, fasste Hänsel seine Schwester an der Hand und sie gingen den Kieselsteinen nach.
00:04:02: die schimmerten wie neu geprägte Groschen.
00:04:06: So kamen Sie am Morgen wieder bei Ihres Vaters Haus an.
00:04:10: Der Vater freute sich von Herzen Doch die Stiefmutter war heimlich zornig.
00:04:16: Es dauerte nicht lange.
00:04:17: Da war wieder Not im Haus Und die Stiefmutter überredete den Vater, die Kinder noch tiefer in den Wald zu führen.
00:04:26: Hänsel wollte wieder aufstehen und Kieselsteine sammeln Aber die Stiefmutter hatte die Tür verschlossen.
00:04:33: Am Morgen bekamen die Kinder ihr Stückchen Brot das noch viel kleiner war.
00:04:40: als das erste Mal Auf dem Weg bröckelte Hänsell es in seiner Tasche.
00:04:47: Sie wurden wieder tief in den Wald geführt, wo sie noch nie im Leben gewesen waren.
00:04:54: Wieder schliefen die Kinder ein und als sie in der Nacht erwachten warteten sie auf den Mond.
00:05:01: Doch als der Mond aufging fanden sie keine Krümel mehr Denn die Vögel, die im Walde flogen, die hatten sie alle weggepeckt.
00:05:12: Hänsel dachte dennoch, sie würden den Weg finden Aber sie verernten sich immer tiefer und tiefer in den Wald.
00:05:21: Und waren so müde, und so hungrig, dass sie einschliefen!
00:05:27: Am dritten Morgen sahen Sie auf einmal ein wunderschönes schneeweisses Vöglein Auf einem Ast sitzen.
00:05:36: Das sang so lieblich, oh das sie stehen blieben und ihm zuhörten.
00:05:51: Als es fertig war flog es vor ihnen her Und sie gingen ihm nach, bis sie an ein kleines Häuschen gelangten.
00:05:59: Als sie ganz nah herankam, sahen Sie das das Häuschchen aus Brot gebaut war und mit Kuchen gedeckt!
00:06:09: Ja die Fenster aber waren voll mit klarem Zucker.
00:06:14: Gregel da wollen wir uns dran machen, sagt der Hänsel und eine gesegnete Mahlzeit halten.
00:06:21: Hänsel reichte hinauf und brach sich ein wenig vom Dach ab.
00:06:26: Und Geräte stellte sich an die Scheiben, und knuspatte daran.
00:06:31: Da rief eine feine Stimme aus dem Inneren, Kinder antworteten der Wind!
00:06:48: Der Wind!
00:06:49: Das himmlische Kind!
00:06:51: Und aßen weiter.
00:06:52: doch da ging die Tür auf und eine steinalte Frau, die sich aber einer krückgestützte kam her rausgekrochen.
00:07:02: Hänsel und Gretel erschraten so sehr, dass sie fallen ließen was ihnen Händen hielten!
00:07:08: Die alte aber wackelte mit dem Kopf und Sprach.
00:07:26: Und bleibt weiß, geschieht euch keiit?
00:07:35: In Wirklichkeit eine böse Hexe die es auf Kinder abgesehen hatte.
00:07:40: doch Hänsell und Greetl glaubten er und gingen hinein.
00:07:45: am nächsten Morgen packte sie Hänsel mit ihrer dürren Hand und sperrte ihn in einem kleinen Stall.
00:07:53: Dann weckte sie Griegel auf, und rief... ...und koche etwas Gutes!
00:08:05: Wer soll fern?
00:08:08: Wenn er jeden Morgen schlicht die Hexe zum Stall und riff.
00:08:20: Hilf streckte ihr aber immer ein Knöchelchen heraus Und die Alte, die trübe Augen hatte und nicht gut sehen konnte Wunderte sich dass er gar nicht wegwerden wollte.
00:08:41: Als vier Wochen vergangen waren, sei los sie die Geduld.
00:08:44: Sie rief und musste Gretel den Ofen anneizen.
00:09:10: Griechen sagte die Hexe mit liestiger Stimme Es ist wie das Brot!
00:09:28: Sie wollte Gretl nämlich hineinsperren und braten.
00:09:32: Gretell aber merkte was er im Sinn hatte und sprach Ich weiß nicht wie ich das machen soll.
00:09:39: Wie komme ich denn da hinein?
00:09:43: Die Öffnung Sie krabbelte heran und steckte den Kopf in den Ofen.
00:10:07: Da gab Gretel ihr einen Kräftigen Stoß, dass sie weit hinein fuhr Herr Brenne, Gretel lief schnurstags zu Hänsel, öffnete den Stall und rief, Hänzel!
00:10:37: Häncel!
00:10:37: Wir sind erlöst.
00:10:38: Die alte Hexe ist tot!
00:10:41: Da sprang Hänsell heraus wie ein Vogel aus dem Käfig.
00:10:45: Sie gingen ins Haus Und füllten ihre Taschen mit den Perlen-und Edelsteinen die überall im Haus der Hexe herumlagen.
00:10:54: Dann warten sie sich auf den Weg nach Hause.
00:10:57: Nachdem sie eine Weile gegangen waren kamen sie an ein großes Wasser.
00:11:02: Wir können hier nicht hinüber, sagte Hänsel.
00:11:05: Ich sehe keinen Steg und keine Brücke!
00:11:09: Hier schwimmt aber eine weiße Ente, rief Gretel.
00:11:12: Die wird uns hinüberhelfen.
00:11:14: Sie rief der Ente zu und das gute Tierchen kam herbei.
00:11:19: Nahm erst Hänzel dann Gretl auf seinen Rücken und trug sie wohlbehalten über das Wasser.
00:11:26: Da sahen sie bald den heimischen Wald wieder.
00:11:29: Und als Sie an das Vater's Haus kamen, fingen sie an zu laufen und zu laufen!
00:11:35: Stürmten in die Stube und fehl'n dem Vater um den Hals.
00:11:40: Der hatte keine Frohe Stunde gehabt seit er die Kinder im Wald gelassen hatte – und die böse Stiefmutter war weg.
00:11:48: Da schütteten die Kinder, die glänzenden Perlen und Edelsteine auf dem Boden.
00:11:53: Und alles Sorge hatte ein Ende!
00:11:56: Von nun an lebten sie in lauter Freude und Glück zusammen.
00:12:02: Ist es nicht ein beruhigendes Gefühl?
00:12:05: Dass egal wie tief und dunkel der Wald im Leben manchmal scheint Es immer einen Weg zurück ins Licht gibt Besonders wenn wir einander an der Hand halten und mutig sind.
00:12:20: Die Geschichte ist für heute zu Ende erzählt.
00:12:24: Ich danke euch, und freue mich schon aufs nächste Mal wenn es wieder heißt Es war ein mal Und noch viel mehr.
00:12:38: Das war eine neue Episode des Geschichten-Portes!
00:12:42: Es war einmal und noch vielmehr
00:12:45: Erzählt
00:12:45: von Tatjana.
00:12:47: Freue dich heute schon aufs nächste Mal bis
00:12:50: bald!
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