Es war einmal... und noch viel mehr - 3. Episode

Shownotes

Frau Holle Autor: Tatjana Basoli, Winterthur

Tatjana erzählt in dieser Episode Ich bin Tatjana. Heute reisen wir gemeinsam in eine Welt, die nach eiskalter Winterluft, nach frischen Brötchen und nachsaftigen Äpfeln riecht, in der fleißige Hände mit Gold belohnt werde -und in der wir erfahren, wer eigentlich für die weichen Schneeflocken auf der Erde sorgt.

Ihr kennt sicher das Märchen: Frau Holle Weitere Episoden folgen in möglichst regelmäßigen Abständen. Informationen & Kontakt: tatjana.basoli@gmx.ch

Transkript anzeigen

00:00:00: Es war auch viel mehr.

00:00:03: der Geschichten-Podcast erzählt von Tatjana.

00:00:07: Die Welt der Märchen wird hier lebendig.

00:00:11: Mit jeder Folge wird es widerspannend.

00:00:15: Hört zu und tauch in ferne Welten ein.

00:00:18: Lass dich verzaubern, sei einfach dabei!

00:00:22: Tatjanas führt uns durch das Reich der Träume Wo Fantasie wächst.

00:00:27: zu jedem Herzlich willkommen zu meinem Podcast.

00:00:38: Es war einmal und noch viel mehr!

00:00:44: Ich bin Tatjana, heute reißen wir gemeinsam in eine Märchenwelt – da riecht es nach eiskalter Winterluft, nach frischen Brötchen und saftigem Etfeln.

00:00:57: In der fleissige Hände mit Gold belohnt werden wer eigentlich für die weichen Schneeflocken auf der Erde sorgt.

00:01:10: Es war einmal eine Witwe mit zwei Töchtern, die eine war schön und fleißig, die andere hässlich und faul.

00:01:21: Die Witwe hatte aber die Faule weil sie ihre leibliche Tochter war.

00:01:26: viel lieber ja.

00:01:28: und die Andere die musste alle Arbeit tun.

00:01:32: Das fleißige Mädchen musste sich täglich auf die große Straße bei einem Brunnen sitzen und so viel Spinnen, dass ihr das Blut aus den Fingern sprang.

00:01:44: Nun trug es sich zu, daß die Spindel einmal ganz blutig war.

00:01:49: Da bückte sie sich über den Brunnan und wollte sie abwaschen doch plötzlich sprang ihr die Spingle aus der Hand und fiel hinab!

00:01:59: Das arme Mädchen weinte lief schnell zu ihrer Stiefmutter und erzählte ihr das Unglück.

00:02:06: Die Stiefmutter jedoch, die war so unbarmherzig, dass sie sprach!

00:02:13: Was hast du?

00:02:14: Du hast sich Spindel herunterfallen

00:02:16: lassen?!

00:02:17: Ach du dummes Kind!

00:02:19: So holt sie auch wieder herauf!

00:02:21: Geh!

00:02:22: Hol' Sie

00:02:23: herauf!".

00:02:24: Da rannte das Mädchen wieder zum Brunnen zurück und wusste nicht weiter... In ihrer Herzensangst sprang sie in den Brunnen hinein, um die Spindel zu holen.

00:02:34: Da verlor sie die Besinnung und als sie wieder erwachte... ...zu sich kam, da war sie auf einer schönen Wiese!

00:02:42: Wo die Sonne schien und Tausende von Blumen standen.

00:02:47: Auf dieser wunderschönen Wisse ging sie weiter Und kam zu einem Backofen.

00:02:52: Der war voller Brot.

00:02:54: Das Brot aber riech Ziemlich raum Ziemlich raus, sonst verbrennen.

00:03:04: Ich bin schon längst

00:03:05: ausgebacken."

00:03:07: trat das Mädchen dazu, nahm mit dem Brotschieber alle Brote und Brötchen nacheinander heraus.

00:03:16: Dann ging sie weiter bis sie zu einem Apfelbaum kam.

00:03:19: dieser hing voller Äpfel und rief.

00:03:32: Schüttelte das Mädche in den Baum dass die Äpfeln nur so vielen als regnete es und sie schüttelte, und schüppelte es bis keiner mehr oben war.

00:03:44: Und erst als sie alle Äpfel heruntergeschüttelt hatte und auf einen Haufen zusammengelegt ging sie weiter.

00:03:54: Sie zu einem kleinen Haus.

00:03:56: eine alte Frau schaute heraus.

00:03:59: weil diese aber so große Zähne hatte bekam das Mädchen Angst und wollte fortlaufen.

00:04:06: die alte Frau aber rief Was fürchtest du dich, mein liebes Kind?

00:04:13: Bleib bei mir!

00:04:15: Wenn Du alle Arbeit im Hause ordentlich tun willst so soll es Dir bei mir gut gehen.

00:04:22: Du musst nur acht geben dass Du meinen Bett gut machst und es fleißig aufschüttelst.

00:04:30: das sie Federn fliegen Dann mein Kind dann schneit es auf der Welt.

00:04:37: Ich Bin die Frau Holle.

00:04:39: Weil Frau Holler dem Mädchen so gut zusprach, fasste sie sich ein Herz, veligte ein und begab sich in ihre Dienste.

00:04:48: Sie erledigte alle Arbeiten Und schüttelte Frau Hollen das Bett immer gewaltig auf Dass sie Federn wie Schneeflocken umherflogen.

00:04:59: Dafür hatte die Fleißige auch ein gutes Leben bei der Frau Hollle.

00:05:03: Kein böses Wort!

00:05:05: Und alle Tage leckeres Speisen, gesottenes und gebratenes.

00:05:11: Das Mädchen blieb eine Zeit lang bei Frau Holle doch sie wurde traurig und wusste anfangs selbst nicht was ihr fehlte.

00:05:19: schließlich merkte das Mädchen dass es Heimweh hatte nach ihrer Stiefmutter und ihre faulen Schwester.

00:05:28: Und obwohl es ihr bei Frau Holle tausendmal besser ging als zu Hause, so hatte sie doch verlangen dorthin.

00:05:37: Schließlich fasse das Mädchen Mut und sagte zur Frau Holler, ach liebe Frau Hollen ich habe Sehnsucht nachhause bekommen!

00:05:47: Und wenn's mir noch noch so gut hier unten geht, so kann ich doch nicht länger bleiben.

00:05:52: Ich muss wieder nach Hause.

00:05:54: Ich muss mich auf den Weg

00:05:56: machen.".

00:05:57: Es gefällt mir, dass du wieder nachhause verlangst", sagte Frau Holle.

00:06:02: Und weil du mir so treu gedient hast, so will ich dich selbst wieder hinaufbringen!

00:06:09: Sie nahm das Mädchen bei der Hand und führte es vor ein großes Tor.

00:06:14: Das Tor öffnete sie und als das Mädchen gerade darunter stand, fiel ein gewaltiger Goldregen auf sie herab.

00:06:26: So dass das Mädch über und über davon bedeckt war voller Gold!

00:06:33: Das mein Kind, das ist dein Lohn weil du so fleißig gewesen bist sprach Frau Holle gab ihr die Spindel wieder, die ihr in den Brunnen gefallen war.

00:06:46: Danach schloss sich das Tor und das Mädchen fand sich oben auf der Erde wieder nicht weit von der Stiefmutter Haus entfernt.

00:06:57: Und als es in einen Hof kam, saß der Hahn auf dem Brunnel und rief uns!

00:07:11: Als die Stiefmutter hörte wie das Mädch zu so großem Reichtum gekommen war wollte sie ihre faulen Tochter dasselbe Glück verschaffen und sie hatte einen Plan.

00:07:21: Die faule Tochter musste sich ebenfalls an den Brunnen setzen, und sollte alles genau so machen wie ihre fleißige Schwester zuvor.

00:07:32: Doch Spinnen wollte die Faule nicht!

00:07:35: Und damit ihre Spindel blutig wart starf sie sich in die Finger und stieß ihrer Hand in die Dornenhecke.

00:07:41: Dann warf sie die Spindeln in den Brünnen und sprang selber hinein.

00:07:46: Sie kam, wie ihre Schwester zuvor auch auf diese schöne Wiese und ging auf dem selben Weg weit.

00:07:53: Als sie zu den Backofen gelangte, schrie das Brot wieder... Ach, zieh mich raus!

00:08:00: Zieh mich heraus!

00:08:02: Sonst verbrenn'

00:08:04: ich!".

00:08:05: Aber die faule antwortete nur… Was soll ich dich rausziehen?

00:08:10: Habe ich aber keine Lust zu!

00:08:12: Soll ich mich schmutzig machen bei

00:08:13: dir?!

00:08:15: Und ging vor.

00:08:16: bald kam sie zu dem Apfelbaum und er rief.

00:08:30: Doch die Faule antwortete nur, du kommst mir recht!

00:08:34: Schüttel dich doch selber!

00:08:36: Könnte mir ja noch einer auf den Kopf

00:08:38: fallen!"

00:08:39: Und ging weiter.

00:08:40: Als sie zu Frau Holle's Haus kam, fürchtete sich das faule Mädchen nicht weil sie von ihren großen Zähnen ja schon gehört und wollte gleich in ihre Dienste eintreten.

00:08:53: Frau Hollle will ich dir ein-und sprach Wenn du alle Arbeit im Hause ordentlich tun willst, so sollst du bei mir bleiben und es soll dir gut bei mir gehen.

00:09:06: Du musst nur acht geben dass du mein Bett gut machst und es fleißig aufschüttelst das die Federn fliegen dann schneitest auf der Welt.

00:09:19: Ich bin die Frau Holle.

00:09:21: am ersten Tag war das Mädchen noch richtig fleißig und folgte der Frau Holle, wenn sie ihr etwas sagte.

00:09:29: Denn das faule Mädchen dachte nur an das viele, viele, viel Gold, dass sie bekäme.

00:09:38: Am zweiten Tag aber fing sie schon an zu Faulenzen – und am dritten noch mehr!

00:09:44: Da wollte sie morgens gar nicht mehr aufstehen.

00:09:47: Auch das Bett der Frau Holle schüttelte das faule Mädchen gar nicht schön auf, überhaupt nicht dass die Federn flogen.

00:09:56: Sie tat gar nichts!

00:09:58: Da wart die Frau Hollle bald müde und sprach Mein Kind ich glaube es ist an der Zeit für dich nach Hause zu gehen.

00:10:08: sie bedankte sich Und entließ das Mädchen aus ihren Diensten.

00:10:14: Die Faule war wohl zufrieden Endlich, na endlich jetzt kommt mein Goldregen.

00:10:22: Mein Goll!

00:10:23: Frau Holle führte auch sie zu dem Tore aber als das faule Mädchen darunter stand kam statt des Goldes ein großer Kessel voll Pech auf Sie herunter.

00:10:41: Das meint Kind ist deine Belohnung Für deine Dienste sprach Frau Holle und schloss das Tor.

00:10:51: Da kam die Faule heim, sie war über und über mit Pech bedeckt Und als der Hahn auf dem Brunnen saß rief er Das Pech aber blieb fest an ihr hängen und wollte auch nicht mehr abgehen.

00:11:17: Ja was lehrt uns dieses Märchen?

00:11:20: Das, was wir mit Fleißgüte und mit reinen Herzen tun am Ende immer wie ein warmer Goldregen zu uns zurückkehrt.

00:11:32: Und das Faulheit-und Missgunst uns nur selbst belasten!

00:11:38: Die Geschichte ist für heute zu Ende erzählt.

00:11:41: Ich danke euch und freue mich schon aufs nächste Mal wenn es wieder heißt Es war einmal Noch viel mehr.

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