Es war einmal... und noch viel mehr - 2. Episode

Shownotes

Rumpelstilzchen Autor: Tatjana Basoli, Winterthur

Tatjana erzählt in dieser Episode von einer Welt, in der aus einfachem Stroh das reinste Gold gesponnen wird- und in der ein Name die größte Macht von allen besitzt.

Ihr kennt sicher das Märchen: Rumpelstilzchen Weitere Episoden folgen in möglichst regelmäßigen Abständen. Informationen & Kontakt: tatjana.basoli@gmx.ch

Transkript anzeigen

00:00:00: Es war auch viel mehr.

00:00:03: der Geschichten-Podcast erzählt von Tatjana.

00:00:07: Die Welt der Märchen wird hier lebendig.

00:00:11: Mit jeder Folge wird es widerspannend.

00:00:15: Hört zu und tauch in ferne Welten ein.

00:00:18: Lass dich verzaubern, sei einfach dabei!

00:00:22: Tatjanas führt uns durch das Reich der Träume Wo Fantasie wächst.

00:00:27: zu jedem Hallo und herzlich willkommen zu meinem Podcast.

00:00:41: Es war einmal, noch viel mehr!

00:00:45: Ich bin Tatjana und habe auch heute wieder eine Geschichte für Groß- und Klein.

00:00:52: In dieser Geschichte blicken wir in einer Welt, in der aus einfachem Stroh das reinste Gold gesponnen wird – und in der ein Name die größte Macht von allen besitzt.

00:01:06: Es war einmal ein Müller, der war sehr, sehr arm.

00:01:11: Sein größter Schatz war seine bildschöne Tochter.

00:01:15: Eines Tages trug es sich zu, dass der König auf seinem stolzen Pferde ausritt und zufällig die Müller begegnete.

00:01:29: Nun traf er sich das der Müller mit dem König zu sprechen begann.

00:01:34: Der Müller schämte sich für seine Armut und prallte mit seiner Tochter.

00:01:39: Er sprach, ah mein König!

00:01:42: Mir geht es so gut.

00:01:44: Ich habe eine bildschöne Tochter.

00:01:47: Sie ist so klug Und sie kann Stroh zu Gold spinnen.

00:01:52: Der König hochte auf und dachte Was redet denn dieser Müller?

00:01:58: Strohh zu gold Das muss ich sehen.

00:02:02: der das Gold über alles liebte, sprach zu Müller.

00:02:08: Das ist eine Kunst die mir wohl gefällt!

00:02:11: Wenn deine Tochter so geschickt ist wie du sagst, Müller, so bring sie morgen in mein Schloss.

00:02:20: Da will ich Sie auf die Probe stellen am nächsten Tag.

00:02:24: Als das Mädchen zum König gebracht wurde, führte er sie in eine Kammer, die ganz voll Stroh war Und in der Mitte stand ein Spinnrad.

00:02:35: Der König gab ihm eine Spindel und Sprach.

00:02:39: So, Müllers Tochter!

00:02:40: Jetzt mach dich an die Arbeit... ...und wenn du diese Nacht durch bis morgen früh dieses Stroh nicht zu Gold gesponnen hast, so wird es dir schlecht

00:02:52: ergehen.".

00:02:53: Da wart die Kammer geschlossen und sie blieb allein.

00:02:56: Das arme Mädchen wusste nicht wie ihr geschah.

00:03:01: Da saß sie nun die arme Müllerstochter und sie wusste um ihr Leben keinen Rat.

00:03:08: Sie verstand gar nichts mehr, und gar nichts davon wie man Stroh zu Gold spinnen konnte.

00:03:16: Und ihre Angst ward immer größer!

00:03:18: Sie sagte, ah was soll ich denn?

00:03:21: Was soll ich den Strohh zu Gold

00:03:24: spinnen?!

00:03:25: Und sie jammerte vor sich her... Aber das kann ich nicht!

00:03:31: Ich nicht doch!

00:03:33: Was soll ich armes Mädchen denn nur tun?

00:03:36: Da ging auf einmal die Tür auf und es trat ein winziges kleines Männchen mit einem langen Bart herein.

00:03:45: Und sprach, Guten Abend, Jürgen Familerin!

00:03:49: Was jammerst du so?

00:03:51: Ach antwortete das Mädchen Ich soll Stroh zu Gold spinnen und verstehe doch gar nicht was gibst Du mir wenn ich's dir spinne?

00:04:01: Und er brach sie das Männchen.

00:04:04: Schnell dachte sie nach und antwortete, meine Kette!

00:04:08: Meine

00:04:08: Kette!!!

00:04:09: Das Männchensah die Kette an, nahm sie und meinte Ja finde ich Setzte sich vor das Rätchen und Schnurr, Schnurrr, Schnuruhr.

00:04:22: Drei Mal gezogen war die Spule voll.

00:04:25: Die Müllers Tochter traute ihren Auge nicht.

00:04:28: Dann steckte das Mönnchen erneut eine Spindel auf und schnurr, schnirrr!

00:04:35: Drei Mal gezogen war auch die zweite wieder voll.

00:04:39: Und so ging es bis zum Morgen.

00:04:41: Da war alles Stroh versponnen und alle Spulen waren Vollgoll.

00:04:48: als der König kam und das viele Golzer staunte er und er freute sich über die Maßen.

00:04:55: aber sein Herz warte nur noch gieriger nach dem glänzenden Metall.

00:05:01: Er ließ die arme Müllers Tochter in eine noch viel größere Kammer voll Stroh bringen und befahl ihr, auch das Stroh in einer Nacht zu Gold zu spinnen wenn ihr ihr Leben lieb wäre.

00:05:17: Das Mädchen weinte in seiner Not Doch da öffnete sich die Tür Und als kleine Männchen erschien zum zweiten Mal und sprach, Müller's Tochter!

00:05:28: Was gibst du mir?

00:05:30: Wenn ich dir das Stroh zu Gold spinne!

00:05:33: Meinem Ring, antwortete das Mädchen.

00:05:36: Meinen Ring und nahm den Ring vom Finger.

00:05:39: Das Männchen war einverstanden, nahm dem Ring Und fiel wieder an zur Schnurren.

00:05:45: Er schnurrte die ganze Nacht bis zum Morgen Alles Stroh in glänzendes Gold.

00:05:53: Im Morgengrauen erschien der König und freute sich unendlich Aber er konnte immer noch nicht genug bekommen.

00:06:02: Er führte das arme Mädchen in einen noch größeren, noch größere Kammer voll Stroh und sprach So Müllers Tochter!

00:06:12: Das musst du noch diese Nacht verspinnen.

00:06:16: Gelingt es dir?

00:06:17: So sollst Du meine Gemalin werden.

00:06:21: Denn er dachte sich... Eine reichere Frau würde er auf der ganzen Welt nicht mehr finden.

00:06:27: Als das Mädchen wieder alleine war, kam das Männchen zum dritten Mann und sprach Melastachter!

00:06:34: Was gibst du mir?

00:06:36: Wenn ich dir auch diesmal als Stroh spinne!

00:06:40: Verzweifelt sagte sie Ach liebes Männch'n Ich habe nichts mehr was ich dir geben könnte.

00:06:48: Das Männchin dachte nach und sprang Verspricht mir Müller's Tochter, wenn du Königin wirst dein erstes Kind.

00:06:58: Wer weiß wie das noch geht?

00:07:00: dachte die Müllers Tochter und wusste sich in ihrer Not auch nicht anders zu helfen.

00:07:05: sie versprach dem Männchen was er verlangte und dass Männchenspann dafür noch einmal das Stroh zu gold schnau-schnau!

00:07:19: Und als am Morgen der König kam Und alles fand, wie er es gewünscht hatte.

00:07:25: So feierte er Hochzeit mit ihr und die schöne Müllers Tochter wurde eine Könige!

00:07:31: Nach einem Jahr brachte die Königin ein Kind zur Welle... ...und dachte gar nicht mehr an das Männchen.

00:07:38: Da trat es eines Abends plötzlich in die Kammer der Königine und sprach... Müller's Tochter!

00:07:45: Königen?

00:07:46: Nun gibt mir was du versprochen hast!

00:07:49: Die Königina schrackt zutiefst und bot dem Männchen alle Reichtümer des Königsreichs an, wenn er ihr nur das Kind ließe.

00:07:57: Aber das Männchensprach Nein!

00:08:00: Etwas lebe?

00:08:01: Das ist alles Schütze!

00:08:06: Da fiel in die Kühne ging an jämmerlich zu weinen dass das Mönnchen Mitleid mit dir hatte Und sprach Drei Tage will ich dir geben Wenn du bist dahin mein Namen weißt So sollst du dein Kind behalten.

00:08:21: Dann verschwand er.

00:08:22: Nun dachte die Königin die ganze Nacht über alle Namen, die sie jemals gehört hatte nach.

00:08:28: Und am nächsten Morgen schickte sie einen Botenüberland.

00:08:32: der sollte sich überall nach neuen Namen erkundigen.

00:08:35: Am nächsten Abend als das Männchen kam fing sie an.

00:08:40: Heißt du Kasper?

00:08:43: So heißt!

00:08:45: antwortete das Mänchen vielleicht Melchior?

00:08:51: Nein Vielleicht Valtasa?

00:08:56: Nein und sagte Alle Namen, die sie wusste nach Hänander her.

00:09:01: Aber bei jedem Sprach das Männchen... So heiße ich!

00:09:06: Den zweiten Tag ließ sie herumfragen Bei allen Nachbarn und nannte dem Männchern die ungewöhnlichsten Namen.

00:09:14: Als das Mönnchen wiederkam, sagte sie heisst du Rippenbeest.

00:09:22: Sie versuchte es mit Handelswade Schneerwein.

00:09:31: Dritten Tag kam der Brute wieder zurück Und erzählte Neue Namen habe ich keine finden können, meine Königin.

00:09:39: Aber als sich an einen hohen Berg an die Ecke des Waldes kam, wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen, da sah ich ein kleines Haus!

00:09:50: Und vor dem Haus brannte ein Feuer... ...und um das Feuer sprang ein kleives Männchen mit einem langen Bart hüpfte auf einen Bei Achtig, morgen brauche ich!

00:10:06: Überwogen hole ich der Königin ihr Kind.

00:10:09: Ach wie gut das.

00:10:10: niemand weiß, dass sich Rappelstädtchen

00:10:13: heisst!".

00:10:14: Die Königen war voller Freude als sie diesen Namen hörte.

00:10:18: und als das Männchen bald darauf vereint trat und fragte... Na?

00:10:26: Da sagte die Müllers Tochter die Königinnen zuerst ganz unschuldig heißt du Heinz?

00:10:35: Nein Heißt Du Kunst heißt du vielleicht Rumpelstilzchen, schrie das Männchen und stieß vor Zorn den rechten Fuß tief in die Erde.

00:10:56: Dass er bis zum Bauch feststeckte dann packte ihm seine Wut.

00:11:00: Er nahm den linken Fuß mit beiden Händen und rüsste sich selbst an zwei!

00:11:06: Am Ende wurde alles gut.

00:11:08: Manchmal entlarven sich die Geheimnisse ganz von selbst wenn wir nur getuldig hinhören Und am Ende sieht immer die Liebe einer Mutter über jede noch solistige Zauberein.

00:11:23: Die Geschichte ist für heute zu Ende erzählt, ich danke euch und ich freue mich schon aufs nächste Mal wenn es wieder heißt Es war einmal... ...und noch viel mehr!

00:11:48: Es war einmal und noch viel mehr erzählt von Tatjana.

00:11:55: Freue dich heute schon aufs nächste Mal bis bald!

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